Da wir immer wieder gefragt werden, wie das Wasser professionell auf Schwermetalle wie Blei, Kupfer etc. getestet werden kann, freuen wir uns, Ihnen hier eine Möglichkeit anbieten zu können.
Wichtig: Wir vermitteln diesen Test nur, führen ihn nicht selbst durch und sind auch nicht Anprechpartner (und verdienen auch nichts daran!).
"Mein Wassertest" bietet einen standardisierten, 24 Parameter umfassenden Trinkwassertest für Haushalte und Hausbrunnenbesitzer in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut. Diese Testmöglichkeiten wurden von AQA Wassermarketing GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer - Institut für Deutschland entwickelt. Deutschlands Trinkwasser ist aufgrund der geografischen Gegebenheit und des ausgedehnten Ressourcenschutzes in der glücklichen Lage Trinkwasser in höchster Qualität zur Verfügung stellen zu können. Aber trotz der hohen Ausgangsqualität des heimischen Wassers sollte das Sorgfaltsprinzip im privaten Bereich keinesfalls vergessen werden.
Chemisch/physikalische Wasseruntersuchung
Der Wassertest funktioniert ganz einfach. Sie können jederzeit die Qualität Ihres Trinkwassers überprüfen lassen. Getestet werden 24 chemisch/physikalische Parameter (Inhaltsstoffe) wie z.B. Blei, Nickel, Kupfer, Chrom, Wasserhärte, Fluorid, Calcium, Magnesium, etc.
Problembereiche
Prinzipiell wird in Deutschland das Trinkwasser in sehr hoher Güte von den Wasserversorgern bis zum Wasserhahn in die Haushalte geliefert. Wesentlichen und entscheidenden Einfluss in jedem Haushalt haben jedoch Hausleitungen (Blei, Eisen, Kupfer,…) und Armaturen (Nickel, Zink, Chrom,….). Sie sind jener Faktor, der darüber entscheiden kann, ob das Wasser trinkbar ist oder nicht.
Grenzwertüberschreitungen bei Blei sind vor allem in großen Städten (Blei wurde bis 1973 im Hausbau verwendet) feststellbar. Dieses Schwermetall wird über verwendete Bleileitungen in das Wasser eingebracht und kann zu entsprechend hohen Konzentrationen im Wasser führen.
Einen weiteren Problembereich stellt die Eigenwasserversorgung dar, da diese prinzipiell nicht den gesetzlichen Monitoring-Systemen unterliegen. Hier finden sich vor allem Probleme hinsichtlich erhöhter Nitratwerte.
In Gebieten, wo die Wasserhärte sehr hoch ist und deswegen Wasserenthärtungsanlagen eingesetzt werden, zeigen die bisherigen Ergebnisse, dass diese oft nicht optimal eingestellt sind und so aus sehr hartem Wasser zu weiches machen. Das ist für z.B. Waschmaschinen genauso schädlich, wie zu hartes Wasser. Da Wasserenthärtungsanlagen meist mit Natrium arbeiten, resultieren daraus überhöhte Natriumwerte.
Aber auch das exakte Wissen um die Wasserhärte, sowie gelöste Mineralstoffe im Wasser sind sehr wesentliche Informationen.
Ihre Wasserproben werden mittels modernster Methoden im Fraunhofer - Institut untersucht.
Die Wassertests unterliegen höchsten Qualitätsanforderungen und beinhalten leicht verständliche Anleitungen zur einfachen Probenahme. Die Ergebnisse werden den Grenzwerten aus der Trinkwasserverordnung gegenübergestellt und Überschreitungen werden gesondert für Sie ausgewiesen. Mit den Ergebnissen erhalten Sie auch Erklärungsblätter zu den einzelnen gemessenen Parametern und hilfreiche Tipps im Falle von Grenzwertüberschreitungen.
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Untersuchungsumfang
Im Rahmen der Untersuchung werden folgende Parameter untersucht:
Allg. Beurteilung und Wasserhärte:
Geruch, Färbung/Aussehen, Gesamthärte (in 0dH)
Kationen (in mg/l):
Calcium (Ca), Magnesium (Mg), Kalium (K), Natrium (Na)
Anionen (in mg/l):
Chlorid (Cl), Fluorid (F), Nitrat (NO3), Phosphat (PO4), Sulfat (SO4)
Schwermetalle und Spurenelemente (in mg/l):
Aluminium (Al), Eisen (Fe), Lithium (Li), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Kupfer (Cu), Zink (Zn), Blei (Pb), Cadmium (Cd), Chrom (Cr), Nickel (Ni)
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Anleitung
- Drehen Sie den Wasserhahn auf und lassen Sie das kalte Wasser 4-5 Minuten laufen oder
- entnehmen Sie direkt nach dem Aufdrehen des Wasserhahns (erster Schwall) die Wasserprobe. Dadurch lässt sich ablesen, ob aufgrund löslicher Bestandteile in den Rohrleitungen oder Armaturen höhere Schwermetallkonzentrationen im Wasser auftreten.
- Füllen Sie das Probefläschchen zur Gänze mit kaltem Wasser aus der Leitung (dem Brunnen oder Quelle) und verschließen Sie es gut.
- Füllen Sie das Datenblatt bitte vollständig und gut leserlich in Druckbuchstaben aus.
- Geben Sie das befüllte Probefläschchen sowie das vollständig ausgefüllte Datenblatt in die Versandbox und verschließen Sie diese gut. Die bereits adressierte und frankierte Versandbox einfach in dem nächstliegenden Hermes
- Paketshop abgeben oder in den nächsten Postkasten einwerfen..
- Nach ca. 8- 10. Wochen erhalten Sie die Ergebnisse der Wasseranalyse vom Fraunhofer-Institut zugesandt.
- Absender und Email Adresse (wenn vorhanden) nicht vergessen!
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